Alfons Pillach: Die Blaumeise

Vogelfotos Blaumeise

Blaumeise

Die Blaumeise

© Alfons Pillach

Ihr Name ist bestimmt kein Bluff.
Sie ist schön blau, doch nicht vom Suff
und auch nicht, weil sie etwa friert.
Das Blau, das attraktiv sie ziert,
das Blau in ihrer Federpracht,
hat Künstlerin Natur gemacht.

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Alfons Pillach: Dompfaff

Vogelfotos Buchfink

Buchfink

Dompfaff

© Alfons Pillach

Der Dompfaff gehört zu den Finken,
er hat’s nicht nötig, sich zu schminken.
Mit schönster Röte im Gefieder
singt er, doch keine frommen Lieder.

Ich hörte neulich den Gesang
von einem Dompfaff, und es klang,
als lachte er sich krumm und schlaff,
doch so lacht nie im Dom ein Pfaff.

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Alfons Pillach: Wolfskind Willibald

Tierfotos Hund

Hund

Wolfskind Willibald

© Alfons Pillach

Ein kleiner Wolf schlich durch den Wald,
es war das Wolfskind Willibald.
Er heulte wie ein kleiner Hund,
als seine Mama vor ihm stund.
Der Wolfspapa kam auch herbei
und schimpfte Willi: „Sauerei!
Ich brüll’ mir aus dem Leib die Lunge!
Wo treibst du dich herum, mein Junge?“

Die Mama leckte Willis Fell,
und Willibald erklärte schnell:
„Ich bin mal weggelaufen,
um mit dem Bär zu raufen.“
Die Angst um Willi war vorbei,
vor Freude flennten alle drei.
Auf einem Baum saß eine Eule
und lauschte ihrem Wolfsgeheule.

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Alfons Pillach: Rückkehr der Wölfe

Tierfotos Hund

Hund

Rückkehr der Wölfe

© Alfons Pillach

Verschiedentlich wurde berichtet:
Der Wolf streift wieder durch das Land,
er wurde mehrfach schon gesichtet
und seine Fährte klar erkannt.

Nun kehrt er heim an alte Stätte,
die einmal seine Heimat war,
weil gern ein Stück zurück er hätte,
begibt er sich auch in Gefahr.

Er war noch nie der zahme Brave,
denn wölfisch ist des Wolfes Blut,
und reißt er Rehe, Lämmer, Schafe,
erzeugt das Angst vor ihm und Wut.

Mit Menschen ist er nicht im Bunde.
Klagt ihn nicht an, bedenkt doch nur:
Auch er, der Urahn unsrer Hunde,
ist Teil des Wunders der Natur.

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Alfons Pillach: Charakterlos

Schuhregal für Hundertfüßer

Schuhregal für Hundertfüßer

Charakterlos

© Alfons Pillach

Es sagte mal Frau Hundertfüßer
zu ihrem Gatten: „Hör mal, Süßer!
Wir haben viel zu viele Füße.
Zum Glück tragen wir keine Schuhe,
was wäre das für ein Getue.“
Er meinte dazu: „Meine Süße,
es wäre wirklich kein Vergnügen,
wenn Hundertfüßer Schuhe trügen.
Da müsste ich ja einen Haufen
Schuhe für dich ständig kaufen.
Schnell würde ich bei solchen Massen
aus Kostengründen dich verlassen.“

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Alfons Pillach: Ein Vöglein flog zum lieben Gott

Tierfotos Vogel Spatz Sperling

Spatz

Ein Vöglein flog zum lieben Gott

© Alfons Pillach

Ein Vöglein flog zum lieben Gott,
bei ihm sich zu beschweren,
es zwitscherte: „Es droht Bankrott,
sie sind nicht zu belehren.“
„Wen meinst du denn mit ‚sie’ mein Schatz?“,
fragte sogleich Gottvater.
„Die Menschen“, piepste nun der Spatz,
„da hilft auch kein Berater.“

Und klagend fuhr das Vöglein fort:
„Herr, du erschufst die Erde,
doch sie zerstören diesen Ort,
Zeit ist es für Beschwerde.
Die Erde ist ein Jammertal,
denn viele deiner Tiere
verschwinden ein für alle Mal
und auch ihre Quartiere.“

Das Vöglein saß auf Gottes Hand
und ziepte seine Klage.
Gottvater sprach, zu ihm gewandt:
„Wart nur, am Jüngsten Tage
steh’n all die Schuldigen vor mir,
und du wirst mir berichten,
und, Spätzlein, das versprech’ ich dir:
Dann werde ich sie richten.“

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Alfons Pillach: Mit 100 km/h

Gepard im Saarbrücker Zoo

Gepard im Saarbrücker Zoo

Mit 100 km/h

© Alfons Pillach

Ein Gepard hatte eine Frau,
die sagte früh am Morgen „Tschau!
Ich komme nachmittags zurück.
Ich gehe jagen. Wünsch mir Glück!“
Ihr Gatte hat sie nach acht Stunden
gesucht und nirgendwo gefunden.
Als abends sie nach Hause kam,
da meinte sie erschöpft und lahm:
„Nein, Schatz! Ich bin nicht fremdgegangen,
ich wollte doch nur Beute fangen.
Ich war bei keinem andern Manne,
ich raste nur durch die Savanne
und als ich Antilopen sah,
ging’s ab mit 100 km/h.“
Dann meinte des Geparden Olle:
„Heut war Geschwindigkeitskontrolle,
und die“, belog sie ihren Alten,
„hat mich ein Weilchen aufgehalten.“

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Alfons Pillach: Die Brautente

Vogelfotos Ente Brautente

Brautente

Die Brautente

© Alfons Pillach

Die Ente schwamm auf einem Weiher
und schnatterte: „Ich such’ nen Freier.“
Dann meinte sie, schon sehr verdrossen:
„Auch Heirat ist nicht ausgeschlossen.“
Und als der nächste Morgen graut,
da nahm ein Erpel sie zur Braut.

Doch es vergingen nur drei Tage,
dann hörte man des Erpels Klage:
„Ein Nebenbuhler, ein Rivale,
warf sich ganz unverschämt in Schale
und hat, hab’ nur kurz weggeschaut,
mir meine Gattin weggeklaut.“

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Alfons Pillach: Jaguar und Alligator

Tiere Raubtiere Jaguar

Jaguar

Jaguar und Alligator

© Alfons Pillach

Im Dschungel lebt der Jaguar
so majestätisch wie ein Zar.
Mit seinem Fell so prächtig,
geschmeidig, stark und mächtig
jagt er dort seine Beute.
Groß ist die Opfer-Meute,
die lautlos-heimlich er beschleicht,
von deren Fersen er nicht weicht,
sobald sein Augen sie erspäht
und die er hungrig nie verschmäht.
Er ist als Einzelgänger
genial als Beutefänger.
Gewaltig kann er fauchen
und, wenn er will, auch tauchen.

Doch manchmal teilt er sein Revier
mit einem andern Alphatier:
Dem Kaiman, einem Alligator,
der ebenfalls als Imperator
im Reich des stolzen Jaguars ist.
Es können sich die beiden
bis auf das Blut nicht leiden.
Sie sind sich tödlich spinnefeind
und nie in Harmonie vereint.
Sie werden nie als Pazifisten
ihr aggressives Dasein fristen.
Schon möglich, dass bei ihrem Zwist
der Jaguar meist Sieger ist.

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Alfons Pillach: Die Boa und das Wasserschwein

Schlangen Königsboa Boa Constrictor

Königsboa

Die Boa und das Wasserschwein

© Alfons Pillach

Die Boa hatte sehr gehungert,
war griesgrämig herumgelungert.
Da stieß sie auf ein Wasserschwein
und dachte sich: ‚Das schling’ ich rein.’
Schon würgte sie das Schwein. Ein „Oha!“
entfuhr ihm noch, doch war’s der Boa,
der Würgeschlange, völlig schnurz;
sie hörte noch den letzten Furz,
den sie aus ihrem Opfer quetschte,
wobei es noch die Zähne fletschte.
Die Boa, die das Schwein verschlang,
pennte danach fünf Tage lang.

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Alfons Pillach: Eidechsen-Finte

Reptilien Echsen Eidechse mit Stumelschwanz

Eidechse mit Stumelschwanz

Eidechsen-Finte

© Alfons Pillach

Die Eidechse hat einen Schwanz
und den trägt sie mit Eleganz.
Doch droht der Eidechse Gefahr
– denn leider ist sie angreifbar –
und ist es dann für sie vonnöten,
dann wirft den Schwanz sie ab.
Der geht dann flöten.

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Alfons Pillach: Meisenmacho

Vögel Singvogel Schwanzmeise

Schwanzmeise

Meisenmacho

© Alfons Pillach

Zwei Meisenweibchen hockten
zusammen und frohlockten.
Bald sah ein Meisenmännchen
die zwei auf einem Tännchen.

Da machte beiden er den Hof,
die Weibchen fanden das sehr doof.
Die eine zwitscherte dann leise:
„Ich glaub’, der Typ hat voll ne Meise!“

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Alfons Pillach: Das Schweigen der Fische

Fisch

Fisch

Das Schweigen der Fische

© Alfons Pillach

Warum sind die Fische im Wasser so stumm?
Ist’s ihr IQ? Sind die Fische denn dumm?
Ich glaube, auch Fische sind irgendwie schlau
und nicht nur die Fische in Rhein und Donau.

Mit Wasser im Maul kann ein Fisch halt nichts sagen,
er schweigt und stellt deshalb nie alberne Fragen,
er redet nicht Quatsch und er kann auch nicht lügen,
wie Menschen es tun, wenn sie andre betrügen.

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Alfons Pillach: Unter Barrakudas

Piranha

Piranha

Unter Barrakudas

© Alfons Pillach

Ein Barrakuda schwamm im Meer
beim Beutesuchen hin und her.
Als er nach einem Fischlein schnappte,
da merkte er, dass es nicht klappte.
Schuld war ein andrer Barrakuda.
Da schimpfte er: „Verschwinde, du da!“

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Alfons Pillach: Zebrastreifen auf vier Beinen

Zebra

Zebra

Zebrastreifen auf vier Beinen

© Alfons Pillach

Der Dachses Wohnung ist ein Bau,
man sagt ihm nach, er sei sehr schlau.
Am Kopf hat er schwarz-weiße Streifen,
und das sieht aus, so will’s mir scheinen,
wie Zebrastreifen auf vier Beinen.

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Alfons Pillach: Der weiße Hai

Graffiti-Tunnel Herrensohr

Graffiti-Tunnel Herrensohr

Der weiße Hai

© Alfons Pillach

Der weiße Hai verbreitet Schrecken,
aber nicht bei Weinbergschnecken,
weil ein weißer Hai bestimmt
nicht durch einen Weinberg schwimmt.

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Alfons Pillach: Der Katzenhai

Katze

Katze

Der Katzenhai

© Alfons Pillach

Ihm fehlen die vier Katzenpfoten,
mit Mäusen ist er nicht vertraut,
und nur die größten Idioten
glauben, dass der Fisch miaut.

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Alfons Pillach: Brautgeschenk eines Bienenfressers

Insekten Hummel

Hummel

Brautgeschenk eines Bienenfressers

© Alfons Pillach

Ein Bienenfressermännchen brachte
dem Weibchen ein Geschenk zur Balz,
ganz nach dem Motto: Man beachte,
das Schenken ist der Liebe Salz.

Als diese das Geschenk dann sah,
da dachte sie sich gleich: ‚Aha!
Der Typ will mich doch glatt beschummeln
und bringt statt Bienen alte Hummeln.’

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Alfons Pillach: Vom Rebhuhn

Vogel Goldfasan, Henne

Goldfasan, Henne

Rebhuhn

© Alfons Pillach

Ein Rebhuhn frisst doch keine Reben,
sonst würde es in seinem Leben
– aus Rebensaft wird nämlich Wein –
so manches Mal besoffen sein.

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Alfons Pillach: Seitensprung

Schmetterling Tagfalter Distelfalter

Distelfalter

Seitensprung

© Alfons Pillach

Die Gattin sprach zum Distelfalter:
„Was tust du bei der Mistel, Alter?“
Da sagte er: „Du brauchst nicht bangen,
ich bin nur kurz mal fremdgegangen.“

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Alfons Pillach: Uncharmant

Wachtel

Wachtel

Uncharmant

© Alfons Pillach

Die alte Wachtel saß im Gras,
wobei sie ein paar Würmer fraß.
Schon bald schlich aus dem Wachtelclan
ein junges Männchen sich heran.
Das Weibchen fragte ihn bescheiden:
„Meinst du, es wird was aus uns beiden?“
Das Wachtelmännchen kurz und bündig:
„Ich glaub’, ich bin noch gar nicht mündig;
zudem bist du senile Wachtel
für mich nur eine alte Schachtel.“

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Alfons Pillach: Wie bei den Hottentotten

Zünsler (vermutlich)

Zünsler (vermutlich)

Wie bei den Hottentotten

© Alfons Pillach

Sie trafen sich in einem Schrank
und prompt begann ein großer Zank.
Dort stritten sich die beiden Motten
inmitten allerlei Klamotten,
weil beide die Textilien wollten,
wobei sie eifersüchtig schmollten.
Schon bald ging’s bei beiden Motten
dann zu wie bei den Hottentotten.

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Alfons Pillach: Unerfüllte Liebe

Riesen-Herzmuschel im Saarbrücker Zoo

Riesen-Herzmuschel

Unerfüllte Liebe

© Alfons Pillach

Am Meeresstrand lagen zwei Muscheln,
die wollten miteinander kuscheln
und leidenschaftlich sich belutschen,
denn beide fanden sich zum Knutschen.
Doch leider war die Knutscherei
bevor sie anfing schon vorbei,
denn bei geschlossnen Muschelschalen
blieb ihre Liebe beim Verbalen.

Sie flüsterten beim Rendezvous
sich durch die Schalen Nettes zu.
Am Abend kam des Meeres Flut
und tat, was eine Flut halt tut.
Sie spülte beide auseinander,
sie fanden nicht mehr zueinander.
Nun spürten sie in ihren Schalen
des Liebeskummers Höllenqualen.

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Alfons Pillach: Schreihals Eichelhäher

Eichelhäher

Eichelhäher

Schreihals Eichelhäher

© Alfons Pillach

Schrie im Wald ein Eichelhäher:
„Fettes Wildschwein, komm nicht näher!
Friss mir nicht die Eicheln weg,
friss doch Würmer, Pilze, Dreck!“
Doch die Sau hat’s nicht gestört,
dass der Vogel sich empört.

Und so stopfte sich das Schwein
eine Menge Eicheln rein.
Als das Wildschwein dann verschwand,
Eichelhäher nix mehr fand;
hat nach Eicheln lang gesucht
und geschrien und geflucht.

Und so laut war sein Geschimpfe,
dass die Waldbewohner-Pimpfe
– Schnecken, Ameisen und Käfer,
Eichhörnchen und Siebenschläfer –
die den Tag vergnügt verbrachten,
wegen dieses Lärmes dachten,
Satan würde sie besuchen
und den ganzen Wald verfluchen.

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Alfons Pillach: Urgewalt

Roter Panda im Saarbrücker Zoo

Roter Panda

Urgewalt

© Alfons Pillach

Im Grizzlybär steckt Urgewalt.
Wenn er mit seiner Pranke
dir mal so richtig eine knallt,
sagst du bestimmt nicht „Danke!“.

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Alfons Pillach: Eichhörnchen

Eichhörnchen

Eichhörnchen

Eichhörnchen

© Alfons Pillach

Sie klettern gut und sind sehr flink,
wenn du sie fütterst, hier ein Wink:
Gib immer acht auf deine Finger,
sonst beißen dich die süßen Dinger.

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Alfons Pillach: Abfuhr

Yak-Kuh mit Kalb im Saarbrücker Zoo

Yak-Kuh mit Kalb

Abfuhr

© Alfons Pillach

Die Yak-Kuh sprach zu einem Yak:
„Komm, schleich dich und geh wandern!
Du bist und bleibst ein blöder Sack,
ich hab’ jetzt einen andern.“

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Alfons Pillach: Dass ihm der Kragen platzte

Nasenbär im Saarbrücker Zoo

Nasenbär

Dass ihm der Kragen platzte

© Alfons Pillach

Es war einmal ein Kragenbär,
der liebte seinen Kragen sehr.
Den Kragen fand er richtig toll,
sodass er ihm vor Stolz oft schwoll.
Mal fraß er sich prallvoll und schmatzte
so sehr, dass ihm der Kragen platzte.

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